Demut und Dankbarkeit

Demut und Dankbarkeit

Wie Sie mit ein wenig Demut & Dankbarkeit Ihr Leben bereichern

Unsere Kultur und Gesellschaft hat sich in einen gläsernen Würfel gewandelt. Glitzer und Glamour wohin das Auge reicht. An jeder Ecke wird an der eigenen Perfektion gearbeitet, sowie das eigene Image auf Hochglanz poliert. Erst nach dem wir alle vorgegebene Punkte erreicht haben, fühlen wir uns zufrieden. Auf dem Weg dahin verschwenden wir viel Energie damit, uns über alles und jeden aufzuregen. “Das Essen schmeckt mir so nicht“, “Dass Kaufhaus ist zu warm“, “Der Bus kommt andauert zu spät” usw. Dabei verlieren wir den Blick für die Wunder unserer Zeit. Verlieren den Blick für die wesentlichen Dinge abseits allen Trubels. Während die Sonne in ihrem wunderschönen Glanz erstrahlt, schaut der Mensch nur wieviel % Akku ihm noch auf seinem Smartphone bleibt. Die Pflanzen um uns herum atmen, versprühen Leben, gedeihen und wachsen. Neben dran hängt das Bild eines Supermodells, welches mit einem Fotobearbeitungsprogramm verschönert wurde. Manchmal wirkt diese Kombination bizarr.

Wir verlieren dabei die Fähigkeit eine angemessene Demut & Dankbarkeit für die geschenkte Zeit zu empfinden, die uns auf der Welt zur Verfügung steht. Vielmehr verbringen wir unsere kostbaren Momente damit, uns selbst zu beleidigen, anzuklagen und ein eigenes Gefängnis zu errichten. Alles scheint selbstverständlich geworden zu sein und wir fragen gar nicht mehr nach, woher wir unseren Wohlstand haben. 

Die Lösung:

Demut und Dankbarkeit ist der Schlüssel

Wenn du regelmäßig eine gewisse Form von Dankbarkeit für dich empfindest, dann steigerst du die Möglichkeit auf mehr Wohlbefinden in deinem Leben. Vielleicht bist du dankbar deine Füße jeden Tag auf den Boden setzen zu dürfen? Oder Eventuell Luft in deine Lungen einatmen kannst? Wir können für viele Dinge Dankbarkeit empfinden, such dir einfach einen Grund der dich wirklich berührt. Ein japanischer Mönch erzählte seinen Schülern, dass er von den vielen Verbeugungen die er am Tag macht, schon Schwielen an der Stirn hat. Er verbeuge sich lieber einmal mehr als einmal zu wenig. Diese Geisteshaltung mag für viele Menschen übertrieben sein, jedoch spiegelt sie die dankbare Einstellung gegenüber dem eigenen Leben wider.

 Übung: 

1. Schreibe jeden Tag 3 Dinge auf, für die Du WIRKLICH dankbar bist und eine gewisse Dankbarkeit empfindest.

2. Stelle Dir nun vor, wie Dein Leben ohne diese Dinge aussehen würde? 

3. Stelle Dir vor, was du schon alles in deinem Leben erreicht hast und fühle welche Dankbarkeit dies in dir auslösen kann. Hole dir die Situationen mit deiner gesamten Vorstellungskraft in deine Erinnerung und beschreibe dann genau wie du dich fühlst. 

 

Viel Spaß beim Umsätzen der Übungen

Marc Broszinski

Share this post

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.